Naturschutz

 

Schon seit den Anfängen unserer naturpädagogischen Arbeit sind wir in mehreren Naturschutz-Projekten engagiert und förderndes Mitglied verschiedener Naturschutz-Organisationen. In Zusammenarbeit mit dem Wild Land - Wild Spirit Project und dem Forestkids-Network  fördern wir folgende Initiativen:

 

Über die Jahre hat sich ein besonderer Schwerpunkt entwickelt: der weltweite Schutz der früher auch bei uns heimischen Beutegreifer WOLF, BÄR und LUCHS. Zum einen sind wir der Meinung, dass diese Tiere durch die viele Jahrhunderte währende Verfolgung durch den Menschen eine besondere Wiedergutmachung dringend nötig haben. Zum anderen sind gerade so große und spannende Tiere besonders geeignet, um stellvertretend für alle bedrohten Tierarten den Naturschutz-Gedanken an unsere Kinder in der Naturschule heranzutragen. Wölfe leben bereits seit ein paar Jahren wieder in Deutschland. Der erste zurückgekehrte Bär – Bruno – wurde 2006 in Bayern erschossen. Wir hoffen, dass bald weitere Bären zu uns nach Deutschland einwandern werden. Luchse sind schon seit ein paar Jahren wieder im Odenwald zuhause. Seit vielen Jahren haben wir eine Patenschaft für den Schutz von Wölfen und Bären in Europa bei der Stiftung EURO NATUR und werden uns zukünftig an den Bemühungen der Odenwälder Luchsschützer beteiligen.

 

Regenwald in Kanada

Im Westen Kanadas, an der Pazifikküste, gibt es heute noch ein großes, nahezu unberührtes Gebiet temperierten Regenwaldes. Es umfasst ungefähr 60.000 qkm, etwa zwei mal so groß wie Belgien, der sogenannte GREAT BEAR RAINFOREST. Hier leben noch viele Wölfe, Schwarz- und Braunbären, Luchse und auch Berglöwen. Teile dieses Gebietes sind inzwischen, dank jahrzehntelanger Schutzbemühungen verschiedener Naturschutz-Organisationen, unter Schutz gestellt, andere noch immer von internationalen Holzfirmen bedroht. In weiten Teilen ist die Jagd auf Wölfe, Bären und andere Beutegreifer erlaubt. Seit Jahren schon unterstützen wir die kanadische Naturschutz-Organisation RAINCOAST SOCIETY, den GREAT BEAR RAINFOREST und die angrenzenden Küstengewässer zu schützen. 2005 sind wir mit Kindern und ihren Eltern nach West-Kanada gefahren und haben das Gebiet im Rahmen einer Familienreise besucht.

 

Wir helfen die letzten Tiger zu schützen!
Während um 1900 noch etwa 100.000 Tiger durch die Wälder von Anatolien bis in den fernen Osten Asiens streiften, sind es heute nach Schätzungen nur noch etwa 3000 Tiere. Eine der am stärksten bedrohten Unterarten, der sibirische Tiger, ist die größte Katze der Welt. Nur noch ein paar hundert streifen durch die Wälder  in einem schmalen Küstenstreifen am Japanischen Meer im Grenzgebiet zwischen Nordkorea, China und Russland. Wilderei und die zunehmende Abholzung der Wälder durch internationale Holzkonzerne bedrohen die letzten Tiger. Überall im gesamten Verbreitungsgebiet des Tigers hat die Wilderei dramatisch zugenommen, da Tigerknochen und andere Körperteile vor allem in der chinesischen Medizin Verwendung finden und hohe Preise erzielen. Wir von der Naturschule Darmstadt helfen dem WWF durch eine Patenschaft beim Versuch, die letzten freilebenden Tiger zu retten.

 

Wir helfen wilde Elefanten zu schützen!

Seit März 2009 haben wir auch eine Patenschaft für Elefanten bei der Stiftung »Pro Wildlife«. Wir möchten dazu beitragen, dass diese faszinierenden Tiere für alle Zeiten sowohl in Afrika als auch in Asien erhalten werden können. Früher waren Elefanten in fast allen Lebensräumen Afrikas südlich der Sahara zuhause. Heute sind sie nur noch in einzelnen Gebieten anzutreffen, die durch weite von Menschen besiedelte Gebiete voneinander getrennt sind. In Afrika leben inzwischen noch etwa 200.000 Elefanten, von denen immer noch jedes Jahr etwa 20.000 von Wilderern getötet werden. In Asien leben nur noch etwa 30.000 bis 50.000 wilde Elefanten. Weil hier die menschliche Bevölkerung so schnell wächst, verlieren immer mehr Elefanten ihren Lebensraum, und es ist dringend nötig, zumindest die Gebiete, in denen die meisten Elefanten leben, dauerhaft zu schützen. Auch hier werden jedes Jahr ein paar hundert Elefanten wegen ihrer Stoßzähne getötet.

 

Wildtiere in den Wäldern

Durch Unterstützung der Organisation TAIGA RESCUE NETWORK (TRN) wollen wir einen weiteren Beitrag dazu leisten, den Lebensraum von Bären, Wölfen, Luchsen und anderen Tieren zu schützen, indem wir TRN beim Schutz der borealen Wälder unterstützen.

 

Wale und Delphine

Seit 2010 haben wir eine Patenschaft für Orcas bei der Whale and Dolphin Conservation Society (WDCS).

 

 

 

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